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Zentrum für aquatische Biologie eröffnet Drucken E-Mail

In diesem Schuljahr eröffnet die Robert-Bosch-Gesamtschule ihr Zentrum für aquatische Biologie. In den ehemaligen Räumlichkeiten der Kraftfahrzeugwerkstatt sind jetzt die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Natur beschäftigt. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit aquatischen Lebensräumen. Die Exkursionen zum Schulteich, zu Seen in der Umgebung der Schule, Studienfahrten an die Ostsee und an das Mittelmeer werden hier vor- und nachbereitet. Außerdem finden die diversen Tauchaktivitäten hier ihren organisatorischen Ort. Und weitere biologische Unterrichtsangebote finden hier statt.

Die Einrichtung dieses Zentrums für aquatische Biologie hat eine lange Vorgeschichte. Bereits in den 80er Jahren wurde ein großer Schulteich auf dem Schulgelände durch Eigeninitiative gebaut. Und es wurden Exkursionen zur Innerste und zur Ostsee geplant und durchgeführt. Dazu wurden über die Jahre eine Vielzahl von außergewöhnlichen Materialien beschafft. So besitzt die Schule zum heutigen Zeitpunkt zwei große und seegängige Schlauchboote. Dazu kommen diverse Materialien zur Wasseruntersuchung. Ferner besitzt die Schule inzwischen Tauchgeräte, mobile Mikroskopiersets für den Außenbereich und weitere Materialien wie zum Beispiel Unterwasserkameras zur Untersuchung und Dokumentation aquatischer Lebensräume. Hinzu kommt, dass seit zwei Jahren eine Tauch-Arbeitsgemeinschaft mit circa 15 Schülerinnen und Schüler existiert. Für diese Arbeitsgemeinschaft sind Gerätschaften und Literatur angeschafft worden.

Alle diese Materialien sind in den zurückliegenden Jahren verstreut in den verschiedenen Bereichen der Schule gelagert. Der Unterricht zu diesem Themenbereich fand ebenfalls in den verschiedensten Bereichen statt. Die Boote und die Tauchgeräte waren in der Garage untergebracht. Dieser Zustand war nicht nur pädagogisch ungünstig, auch die Gebäude- und Inventarversicherung hatte da so ihre Bedenken und so traf es sich als glückliche Fügung, dass die Kraftfahrzeugwerkstatt aufgrund curricularer Veränderungen eher weniger genutzt wurde. Insofern ist allen Beteiligten dafür zu danken, dass die neue Nutzung dieser Räumlichkeiten so unproblematisch durchgeführt werden konnte.

 

 

Die Arbeiten wurden durch die Hilfskräfte der Schule tatkräftig durchgeführt. Dazu wurden Wände und Heizungen gestrichen, Schwerlastregale gebaut und technische Installationen vorgenommen. Zwei große Aquarien wurden eingerichtet und es wurden aus alten Holzplatten neue Schülerarbeitsplätze zum Mikroskopieren und Sezieren geschaffen. Ein großer Kühlschrank und eine Projektionsfläche wurden ebenfalls hergerichtet. Zusätzlich stehen sechzehn vor Spritzwasser, Stößen und Fällen geschützte  Notebooks sowie ein lichtstarker Beamer zur Verfügung.

Alle Einrichtungsgegenstände wurden durch Sponsoren bezahlt. Das gilt für die Motorboote, die Tauchausrüstungen, die Aquarien, die Mikroskopiersets, den Kühlschrank wie auch für die Tauchanzüge. Zu Danken ist vielen Firmen und Institutionen. Sie und die Initiative der Schule haben es ermöglicht, dass die Schülerinnen und Schüler die Lebensräume der Flüsse, der Teiche und der Meere in Zukunft auf sehr anschauliche Weise in einer ausgesprochen anregenden Lernumwelt zwischen Motorbooten, Tauchgeräten und blubbernden Aquarien erfahren und sich erarbeiten können. Zumal die Themen der aquatische Biologie nicht nur von hoher ökologischer Bedeutung sind. Dieses Thema ist auch Schwerpunktthema des Biologieabiturs des Landes Niedersachsen.

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