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Unterzeichnung des Kooperationsvertrages Drucken E-Mail

HIMUN ist ein Projekt, welches seit einigen Jahren von Hildesheimer Schülern und Studenten repräsentiert wird und zunehmend Interesse weckt. Das Model United Nation ist eine Simulation einer UN-Versammlung, bei der Schüler und Studenten eine Sitzung des Weltsicherheitsrates nachstellen. Die Delegierten müssen für ein bestimmtes Land eintreten und dessen Positionen zu einem weltpolitischen Thema vertreten. Die Kooperation der Hildesheimer Universität mit der Robert-Bosch-Gesamtschule bei diesem Projekt soll nun vertraglich festgehalten werden, um HIMUN auch zukünftig weiter zu fördern und die Verbindung zu stärken. Zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages fanden sich sowohl Schüler des Projektes als auch die Zuständigen der RBG und der Universität am 03. November 2011 in den Räumen unserer Schule zusammen. Neben Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich und Schulleiter Wilfried Kretschmer, die den Vertrag unterschreiben sollten, waren weitere Organisatoren der beiden Institutionen anwesend. So zum Beispiel der für die Robert-Bosch-Gesamtschule ehemalig zuständige HIMUN-Organisator Volker Reichardt und sein „Nachfolger“, der Leiter der Gymnasialen Oberstufe Jürgen Braun, als auch Frau Kneuer, Professorin für Politik-Wissenschaften, und Frau Schwarz, die Organisatorin des HIMUN-Projektes seitens der Uni Hildesheim. Bevor die Unterzeichnung stattfand, nahmen sich erst einmal beide Seiten die Zeit, die Zusammenarbeit der letzten Jahre bezüglich dieses Projektes zu loben. Die Uni sei sehr am Schulalltag interessiert, so der Universitätspräsident. Ein Lehramtstudium müsse von Beginn an praxisnah gestaltet werden, daher sei eine Zusammenarbeit mit Schule unabdingbar. Er betonte außerdem seine Freude darüber, mit der RBG in engem Kontakt zu stehen, da sie eine Vorzeigeschule sei. Auch Prof. Kneuer stimmte ihm dabei zu. Da sie nun neben Frau Schwarz die Verantwortung für das HIMUN-Projekt übernimmt, habe sie sich mit der vergangenen Arbeit zwischen RBG und Uni auseinandergesetzt und festgestellt, dass diese von Herrn Reichardt und Frau Schwarz gestaltete Verbindung bereits so gut funktioniere, dass sie die Zusammenarbeit genauso weiterführen wolle. Ihr Bestreben liege darin, Schülern die Politik fassbar zu machen. Jungen Menschen zu zeigen, wie Politik funktioniert und wie politische Einigungsprozesse stattfinden. Eine anwendungsorientierte Politik-Wissenschaft in der Schule sei von ganz besonderer Wichtigkeit, so Kneuer. Sie möchte erreichen, dass weiterhin viele Schüler von dem einmaligen Projekt HIMUN profitieren. Herr Braun fügte dem hinzu, dass HIMUN ein einzigartiges zusätzliches Angebot im Bereich der Gesellschafts- und Sozialwissenschaften auf dem Weg zum Abitur sei, welches jeder interessierte Schüler wahrnehmen und davon profitieren sollte.

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Bei Kaffee und Keksen berichteten schließlich auch Schüler, die bereits im letzten Jahr Teil des Projektes waren, von ihren Erfahrungen und richteten sich damit auch vor allem an jene Schüler, die in diesem Jahr das erste Mal an HIMUN teilnehmen werden. All die geladenen Gäste, von denen jeder einzelne auf irgendeine Weise mit HIMUN verbunden ist, schauten schließlich zu, wie Herr Kretschmer und Herr Friedrich synchron die Kooperationspapiere unterschrieben und sich anschließend mit frohen Gesichtern die Hände schüttelten und somit den Vertrag als gültig erklärten. Schüler und Studenten können sich nun auf eine beständige und professionelle Zusammenarbeit der Universität mit der Robert-Bosch-Gesamtschule freuen und ihre politischen Fähigkeiten im HIMUN-Projekt austesten, bevor sie vielleicht die ganz große politische Karriere starten.

 

Louisa Stickelbruck