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Trauermarsch anlässlich des 9. Novembers 1938 Drucken E-Mail

Am 9. November 2011 versammelten sich sowohl SchülerInnen als auch Lehrkräfte der Robert-Bosch-Gesamtschule zum alljährlichen Trauermarsch an der jüdischen Friedhofskapelle in der Nordstadt. Da der eigentliche Marsch erst um 15.30 Uhr stattfinden sollte, wurde zur Überbrückung der Zeit seitens der Schülervertretung der Oberstufe und der Arbeitsgemeinschaft Beth Shalom ein Programm angeboten, das eine Filmvorstellung und eine Führung über den jüdischen Friedhof beinhaltete. Zur Stärkung der Anwesenden wurde ab ca. 15:00 Uhr Kakao ausgeschenkt. Dann begab man sich auf den Weg zum Lappenberg. Unter Begleitung der Polizei zogen die Teilnehmer durch Hildesheim und erreichten schließlich den Lappenberg, auf welchem die jüdische Synagoge bis zur Reichspogromnacht stand. Zum Gedenken an die Opfer des Antisemitismus wurden Kerzen in andächtiger Stille auf einem Davidstern niedergelegt.
Nach ergreifenden Reden des Oberbürgermeisters Kurt Machens, Pfarrer Wolfgang Voges der Pfarrgemeinde Liebfrauen und einigen SchülerInnen löste sich das Beisammensein für dieses Jahr gemächlich auf.

 

Eine Galerie gibt es hier. Lesen Sie zum Thema auch den Artikel der HAZ.

 

Lea Riethmüller