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Weltaidstag Drucken E-Mail

Eine Kurze Geschichte zum Weltaidstag

Seit 1988, jährlich am 1. Dezember, (weil sich die Gesundheitsminister auf einem Weltgipfel am 1.12.1988 für eine von sozialer Toleranz geprägte Gesinnung und einen intensiveren Austausch von HIV- und Aidsbezogenen Informationen ausgesprochen haben), erinnern Aidsorganisationen an das Thema, betreiben Aufklärung und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit Infizierten zu zeigen.

 

Aids - die Robert-Bosch-Gesamtschule klärt auf

Mit der Thematik HIV oder AIDS befassen sich heutzutage Wenige, denn nur noch knapp 29% der Weltbevölkerung halten AIDS für eine durchaus gefährliche Krankheit.

Durch einen Rückgang der Neuinfizierungen seit den 90'er Jahren ist die Krankheit nicht mehr im Bewusstsein der Menschen verankert - dies führt jedoch weitestgehend zu Neuinfizierungen derjenigen, die AIDS als solches vergessen.

Obwohl es Erkrankten dank medizinischer Fortschritte ermöglicht ist, auch mit der Krankheit zu leben, ist AIDS noch immer unheilbar und somit lange nicht besiegt.

Auch in diesem Jahr starben 500 von 73000 Menschen  deutschlandweit an AIDS, weit über die Hälfte der Erkrankten sind dabei homosexuelle Männer.

Zur Aufklärung und Schaffung von Solidarität erinnern Hilfsorganisationen seit dem 1.Dezember 1988 jährlich an diese Thematik – AIDS-Erkrankte sollen intensiver in die Gesellschaft integriert werden.

Auch unsere Schule beteiligt sich seit Jahren an dieser aufklärenden Arbeit.

Immer ab dem 1.Dezember werden  ansprechende Plakate mit Erklärungen, Aufrufen und Alternativen zum Schutz vor AIDS besonders innerhalb des Oberstufentraktes aufgehängt - so wird die Aufmerksamkeit während der Weihnachtszeit besonders auf die Thematik gelenkt.

Parallel dazu organisierte die Oberstufe unserer Schule eine Tombola, bei der man nebst Ziehung einer Zahl des schuleigenen Adventskalenders in Bezug auf den Welt-AIDS-Tag auch Trostpreise wie Kondome, Duftbäume in Form von AIDS-Schleifen und vieles mehr erhalten konnte.

Zur Unterstützung AIDS-Erkrankter Menschen wurde der Erlös der Tombola an weltweite AIDS-Hilfsorganisationen gespendet.

 

Da jährlich neue Schüler unsere Schule besuchen, wollen wir auch in den nächsten Jahren weiter auf das Thema aufmerksam machen, dazu aufrufen, aktiv zu werden, Solidarität mit Erkrankten zu zeigen und die Gefahr nicht zu unterschätzen.

 

Mach's mit!

 

Lea Riethmüller