| Wintersportfahrt 2012 nach Österreich |
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50 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6-12, fünf Kolleginnen und Kollegen sowie sechs Externe begeben sich am 19.01. um 22.00 Uhr auf ungewisse Fahrt Richtung Süden. Die Nacht ist geprägt von entspannter Ruhe, angenehmen, sanften Schaukelbewegungen im Bus und tief schlafenden Wintersportlern, die nichts anderes im Sinn haben, als möglichst schnell anzukommen. Aufgrund der Wetterlage, die durch zeitweise unkontrollierte Wetterkapriolen die Straßenverhältnisse zunehmend unüberschaubar werden lässt, verzögert sich die Anreise um einige wenige Stunden und lässt so manchen Mitreisenden leicht derangiert und zunehmend übernächtigt ankommen. Nichts desto trotz überstehen alle den ersten Tag mehr oder weniger gut und erfreuen sich an bequemen und komfortablen Zimmern und Betten.
Die nächsten Tage sind bestimmt von weiteren intensiven Schneefällen, ausgiebiger Erkundung nicht offensichtlich erkennbarer Pisten und völlig neuen Erfahrungen im Schnee und im Wind. Viele gleiten dahin, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein (man sieht meistens nicht viel und schon gar nicht alles), andere haben ein beseeltes Lächeln auf dem Gesicht oder auch eher im Kopf (so genau weiß man es nicht, alle sind tief vermummt). Zwischendurch verschwinden auch mal einige im Tiefschnee, aber die Teamer sind gut vorbereitet und haben eine überschaubare Gruppe, sodass keiner verloren geht. Der Spaß bleibt, und neben den vielen anderen neuen Erfahrungen kann man auch erleben, dass Helme zwischen Gondeltüren stecken bleiben können, ohne dass der Kopf in Mitleidenschaft gezogen wird. Schnee, Eis, Wind (oder ist es schon Sturm?) weichen schließlich der Sonne und lassen erkennen, dass man sich doch tatsächlich in den Bergen befindet. „Oh, ist das schön hier!“ „Und was für tolle Berge!“ „Und was für schöne Pisten!“ „Und was für ein wunderbarer Schnee!“ Und was für toughe Schülerinnen und Schüler, die sich durch den Tiefschnee, über die Pisten, die Berge hinunter bewegen, als hätten sie nie etwas anderes getan ! Glücklich und erschöpft, die Nase und Wangen gerötet, kommen sie unten an und haben das berühmte, unvergleichliche Grinsen auf dem Gesicht! Sie haben ihre erste rote Piste, ihre erste steile Piste, ihren ersten Tiefschneehang besiegt! Was für ein schöner Abschluss, wenn Schülerinnen und Schüler sagen: „Danke, dass wir dabei sein durften.“ „Wir haben viel gelernt und es hat trotzdem Spaß gemacht!“ „Ich würde gerne für immer hier bleiben!“ Unser Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, die sich nicht haben abschrecken lassen, das Projekt „Wintersportfahrt 2012“ zu erproben, allen Eltern, die es ihren Kindern ermöglicht haben, daran teilzunehmen, allen Kolleginnen und Kollegen, die sich aufopferungsvoll in die Hänge gestürzt haben, besonders aber folgenden Externen der Uni Hildesheim und des Studienseminars Hannover:
die für uns unentbehrlich unterstützend, helfend und beratend zur Seite standen, die sich nicht gescheut haben, auch am Abend alles mitzumachen und durch die die Fahrt erst richtig rund und erfolgreich wurde.
Wenn die Schulleitung es wünscht, werden wir im nächsten Jahr die Wintersportfahrt 2013 anvisieren. Ein Termin steht auch schon fest:
18.01.2013 - 25.01.2013
Ski Heil sagen Alexander Bode, Anja Brinkmann, Christa Kirschfink, Christoph Lübbing und Lena Schulz
Hier der Artikel über die Wintersportfahrt von einer Schülerin. |









