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Fachbereichsleitung

 

Der Fachbereich Sport wird  geleitet von

Harald Johnsdorf 

Tel. (05121) 301-8653
zum Kontaktformular

Harald Johnsdorf

 

Informationen über den Fachbereich

 

Die Arbeit im modernen Sportunterricht von heute orientiert sich an den Grundsätzen

und Bestimmungen für den Schulsport aus dem Jahr 2005, an den Rahmenrichtlinien

für die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschulen und an den Kerncurricula.

Abgelöst wurden die alten Vorgaben durch die Umsetzung des neuen Kerncurriculums

im Schuljahr 2009 / 2010 für die Schulformen des Sekundarbereichs 1 mit den Schuljahrgängen 5 – 10.

 

Der Fachbereich Sport der Robert-Bosch-Gesamtschule besteht momentan aus

22 Sportlehrerinnen und Sportlehrern . Hinzu kommen Lehramtsanwärter und Referendare. Alle sorgen dafür, dass in den unterschiedlichsten Sportarten fachkompetent unterrichtet werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler der Robert-Bosch-Gesamtschule haben vom 5. bis zum 13. Schuljahr durchgehend Sportunterricht.

In den Jahrgängen 5 bis 8 findet der Sportunterricht koedukativ im Klassenverband statt. Zu jedem Halbjahresende gibt es einen Lernentwicklungsbericht.

In den Jahrgängen 9 und 10 wird entweder im Klassenverband unterrichtet oder die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, im Neigungsunterricht mit bestimmten Auflagen Sportkurse wählen zu können.

Im 11. Jahrgang wird Sportunterricht im Klassenverband unterrichtet. In dieser sogenannten Vorstufe dient der Sportunterricht auch der Vorbereitung für den Unterricht in der Qualifikationsstufe im 12. und 13. Jahrgang. Hier ist der Sportunterricht als Kursunterricht organisiert, alle Schülerinnen und Schüler müssen bis zur Zulassung zum Abitur insgesamt vier unterschiedliche Sportkurse belegen.

 

Für das gesamte 6. Schuljahr und in einem Halbjahr des 9. Schuljahres findet verpflichtend für alle Schwimmunterricht im Hildesheimer Wasserparadies statt. Ebenso gehört ein Schwimmkurs zum Angebot des 12. Jahrgangs.

 

Zum Abschluß des 6. Jahrganges findet für den gesamten Jahrgang ein Schwimmfest im Wasserparadies statt. Ferner wird eine große Anzahl von Schülerinnen und Schüler für die Schwimmwettkämpfe der Hildesheimer Schulen nominiert.

Turniere auf Jahrgangsebene, Bundesjugendspiele, Freundschaftsspiele und der Erwerb des Deutschen Sportabzeichens zählen ebenso zu den Angeboten im Sportbereich der Robert-Bosch-Gesamtschule.

 

Über den regulären Unterricht hinaus gibt es im Fachbereich SPORT viele außerunterrichtliche Aktivitäten, die in den Mittagspausen in angebotenen Sport-AGs oder auch in Sportkompaktkursen stattfinden, wie z.B. Rudern, Kanu, Klettern, Radfahren, Ski-Alpin oder Skilanglauf.

Des Weiteren nehmen unsere Schülerinnen und Schüler regelmäßig erfolgreich an Wettkämpfen im Rahmen des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia oder an regionalen Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Hildesheimer Wedekindlauf oder dem Telemann-Handball-Turnier teil.

 

 

 

Bildungsbeitrag des Faches Sport

Der Sportunterricht leistet einen nicht austauschbaren Beitrag zur Bildung und Erziehung. Er soll bei allen Schülerinnen und Schülern die Freude an der Bewegung und am gemeinschaftlichen Sporttreiben wecken und die Einsicht vermitteln, dass sich kontinuierliches Sporttreiben, verbunden mit einer gesunden Lebensführung, positiv auf ihre körperliche, soziale, emotionale und geistige Entwicklung auswirkt. Gleichzeitig soll Sport in der Schule Fairness, Toleranz, Teamgeist und Leistungsbereitschaft fördern.

Im Zentrum des Sportunterrichts steht das Bewegungshandeln unter verschiedenen Sinngebungen, d. h. die Vermittlung vielfältiger, unmittelbarer Erlebnisse, Erfahrungen und deren reflexive Verknüpfung.

Als Bewegungsfach leistet Sport einen spezifischen Beitrag zu einer ganzheitlichen

Persönlichkeitsentwicklung. Dies umfasst sowohl den motorischen, den kognitiven als auch den sozial-affektiven Bereich. Sich - Bewegen bedeutet, dass ein auf Wahrnehmung beruhender Bezug zwischen Mensch und „Welt“ hergestellt wird, der spezifische Eindrucks-, Ausdrucks- und Verständigungsmöglichkeiten bietet. Sportunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, Werte handelnd zu erfahren und diese auf andere Lebensbereiche zu übertragen.

Durch das Kennen lernen verschiedener Bewegungsbereiche und vielfältiger sportlicher Handlungsmotive eröffnet sich den Heranwachsenden eine Vielzahl sportlicher Handlungsfelder für eine sinnvolle und sinngeleitete Freizeitgestaltung.

Zusammengefasst ergeben sich für den Sportunterricht insbesondere folgende Zielperspektiven:

 

→ Erweiterung der individuellen Bewegungsfähigkeit

→ Entwicklung von körper- und bewegungsbezogenen Kenntnissen und Einsichten

→ Entwicklung von bewegungsspezifischen Lernstrategien

→ Ausbildung und Erweiterung sozialer Handlungsfähigkeit

→ Förderung der Bereitschaft zu leistungsbezogenem Handeln

→ Qualifizierung für eine Teilnahme an der außerschulischen Bewegungs- und Sportkultur

→ Hinführung zu lebensbegleitender sportlicher Betätigung

→ Befähigung zum verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Körper und der eigenen

Gesundheit
→ Förderung emotionaler Entwicklung

 

Das Kerncurriculum Sport gilt für alle Schulformen des Sekundarbereichs I.

In den Lerngruppen aller Schulformen ist das Leistungsvermögen im Fach Sport in der Regel heterogen. Unterschiede in den motorischen Fähigkeiten, Kenntnissen und Fertigkeiten entstehen vor allem durch die verschiedenen Erfahrungshintergründe der Schülerinnen und Schüler im außerschulischen und schulischen Bereich.

Im Fach Sport steht das Sich - Bewegen im Mittelpunkt. Grundsätzlich können die damit verbundenen Kompetenzen von allen Schülerinnen und Schülern der unterschiedlichen Schulformen erworben werden.

Aufgrund unterschiedlicher kognitiver Voraussetzungen erwerben die Schülerinnen und Schüler prozessbezogene Kompetenzen auf entsprechend unterschiedlichem Niveau.

 

Im integrativen System der Robert-Bosch-Gesamtschule werden den Schülerinnen und Schülern für den Kompetenzerwerb differenziert methodische Hilfen angeboten .

 

Im Hinblick auf den Sportunterricht in der gymnasialen Oberstufe werden die praktischen Anteile des Sportunterrichts im Verlauf der Schuljahrgänge 5 – 10 zunehmend mit theoretischen Inhalten verknüpft.

 

Mit fortschreitender Schullaufbahn und besonders in der gymnasialen Oberstufe werden zunehmend kognitive Aspekte berücksichtigt und vertieft. Die Schülerinnen und Schüler dieser Schulform bewältigen komplexere Aufgaben verstärkt problemorientiert und weitgehend selbstständig.


Fotos:

 

 

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