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Burkhard Kallmeyer – eine Schulpersonalratslegende geht von Bord Drucken E-Mail

Ich bin zeitgleich mit Burkhard, den wir alle liebevoll „Kalli“ nennen, 2003 in den Schulpersonalrat der RBG gewählt worden. So kann ich auf eine nunmehr neun Jahre währende gemeinsame Zeit im Personalrat zurückblicken, die voller Entwicklungen, Neuerungen, Aufregungen und Anekdoten waren und sind.

Kalli hat seine spezielle Begabung in der Organisation z.B. bei der Planung und Durchführung der Kollegiumsausflüge unter Beweis gestellt, die somit allesamt in bester Erinnerung bleiben werden. Wer wüsste nicht diverse Anekdoten zu erzählen, so z.B. anlässlich der 2005er Fahrt nach Würzburg, als es nach mehrstündiger Busfahrt ein differenziertes, gewissermaßen für jeden einzelnen Ausflügler maßgeschneidertes Frühstück geben sollte. Anzahl, Form und Verschiedenheit der Brötchen, Extrawünsche hinsichtlich der Zubereitung von Frühstückseiern und vieles mehr: dies alles hatte Kalli von uns im Vorfeld mit viel Geduld erkundet bzw. erduldet. Das ausgewählte Café ging nur zum Schein auf diese extravaganten Wünsche ein: es gab für alle – ohne Ausnahme – ein Einheits-Basisfrühstück! Wie reagierte unser Organisator Kalli auf diese kleine Pleite? Völlig gelassen, eher amüsiert und wirklich nicht aus der Ruhe zu bringen. Die Fahrt wurde im Weiteren ja auch ein wirklicher Erfolg!

Kreativ und künstlerisch ambitioniert zeigte sich Kalli hinsichtlich unseres Beitrages zu den Protesten gegen G8; die von ihm gestalteten Plakate wirkten über unsere Schule weit hinaus.

Innovativ und kreativ war Kalli als Herausgeber der PR-Infos: So gab es Informationen über rechtliche Neuerungen, schulpolitische Entwicklungen und die Arbeit im Schulpersonalrat „Schwarz auf Weiß“. Transparenz der Schulpersonalratsarbeit? Für Kalli kein Fremdwort. So veranstaltet der Schulpersonalrat aufgrund seiner Idee und Initiative jährlich einen Tag der Offenen Tür.

Die so von mir skizzierten, gewiss nicht abschließenden besonderen Eigenschaften haben Kalli in seiner Zeit als Vorsitzender des Personalrats ausgezeichnet. Seine Freundlichkeit, Beharrlichkeit und unbestrittene Fähigkeit zur Diplomatie haben manche Auseinandersetzung entschärft und geholfen, die Interessen der Kollegen und Kolleginnen wirksam zu vertreten. So geht der gelegentlich geäußerte Vorwurf des „Kuschelkurses“ gegenüber der Schulleitung ins Leere: Kalli hat es unnachahmlich verstanden, die Menschen dieser Schule zusammenzubringen und damit einen wesentlichen Beitrag zum Schulklima geleistet.

Für alles gebührt dir, lieber Kalli, ein schlichtes, aber tief empfundenes und herzliches: DANKE!

Jürgen Zingel