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Robert-Bosch-Gesamtschüler spielen Unternehmer Drucken E-Mail

Robert Bosch GmbH ist Gastgeber der Schüler

 

MIG wird das Spiel genannt, ‚Management Information Game’. 23 Schülerinnen und Schüler des neuen 11. Jahrgangs der Robert-Bosch-Gesamtschule sind ausgewählt worden. Die Stiftung NiedersachsenMetall mit ihrem Spielleiter Andreas Mätzold hat das Planspiel MIG für diese Schüler möglich gemacht. In den Räumen der Robert Bosch GmbH fand das Planspiel Ende August statt. Die Schülerinnen und Schüler, in drei Gruppen geteilt, bildeten drei Unter-nehmen, die, in Konkurrenz zueinander, im Segment ‚Innovative Kühlschränke’ sich durchset-zen mussten. Das Produkt war zu entwickeln und zu vermarkten. Am Ende der Planspielwoche sind sowohl das Produkt als auch die Betriebsergebnisse der drei Unternehmen öffentlich prä-sentiert und bewertet worden. Eingeladen dazu waren Vertreter aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen aus Hildesheim und Umgebung.

 

Bei diesem Planspiel wird nicht nur Einblick gegeben in betriebliche und gesamtwirtschaftli-che Strukturen und Prozesse. Entwickelt werden auch Qualifikationen, wie sie für einen guten Erfolg in Schule, Studium und Beruf unerlässlich sind: Verlässlichkeit, Team- und Kommunika-tionsfähigkeit, Ergebnisorientierung und Durchhaltevermögen. – Begleitend zu dem Planspiel haben leitende Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH den Schülern mit Vorträgen zur Betriebs- und Volkswirtschaft die Welt des Wirtschaftslebens nahe gebracht.

 

Volker Reichardt, Oberstufenleiter der Robert-Bosch-Gesamtschule, dankte anlässlich der Präsentation der Planspielergebnisse den Vertretern der Robert Bosch GmbH, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Uwe Thomas, und dem Ausbildungsleiter, Peter Griebner, für die Gastfreundschaft und Mithilfe beim Gelingen des Planspiels. Sein Dank galt auch dem ‚Bildungswerk Niedersächsische Wirtschaft’ (BNW) und der ‚Stiftung NiedersachsenMetall’, die im Auftrag des BNW mit dem pädagogisch überzeugenden Spielleiter, Andreas Mätzold, den Schülern diese Planspielwoche möglich gemacht hat.

 

 

„Unsere Oberstufe“, so Volker Reichardt, „verfolgt nicht nur das Ziel, auch von vorneherein nicht sehr leistungsfähige Schüler für den höchsten Schulabschluss (Abitur) zu qualifizieren. Sie hat auch das Ziel, Schüler zu fördern und zu fordern, die sich schon durch gute und sehr gute Leistungen auszeichnen.“ Dafür seien in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern drei Programme entwickelt worden. Eines davon sei das oben genannte MIG für Schüler des 11. Jahrgangs. „Wir sehen in der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, wie in diesem Falle der Robert Bosch GmbH und dem BNW, die Möglichkeit, den Lernraum Schule ins wirkliche Leben hinaus zu erweitern“, so Volker Reichardt.

 

Volker Reichardt