| Erste Medientagung für 96-Partnerschulen |
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Hannover 96 hat 96 Partnerschulen. Da die Anfragen so groß sind, soll auf 115 aufgestockt werden, weil der Verein in diesem Jahr 115 Jahre alt ist. Demzufolge soll jedes Jahr eine neue Schule hinzukommen. Zur ersten Medientagung für 96-Partnerschulen wurden einige dieser Partnerschulen ausgewählt. Und wir waren dabei! Da pro Schule ein Schüler wie auch ein Betreuer an der Tagung teilnehmen durften, machten wir uns, Antonia Hillberg, 13 Jahre und Redaktionsmitglied unserer Schülerzeitung, und ich, Marita Eickmeyer, Schulassistentin und u.a. zuständig für unsere Homepage, am Morgen des 8.11.2011 auf den Weg in die Landeshauptstadt. Ein spannender und interessanter, weil sehr informativer, Tag beim erfolgreichen Bundesligasportverein Hannover 96 nahm seinen Anfang.
Respekt - das ist ein wichtiger Begriff (natürlich nicht nur!) im Fußball. Und so ging man auch bei dieser ersten Medientagung miteinander um. Respektvoll, freundlich, aber bestimmt - und sehr höflich. Unsere Stadt. Unser Verein. Unsere Leidenschaft! Thomas Wingenfeld wies uns auf die Bedeutung der Sponsoren hin, die unterstützend in die vier Sparten
eingreifen. So kann man sich unter www.die-roten-kommen.de zum Beispiel als Einlauf- oder Spalierkind anmelden. Das Motto „Vereint für Hannover“ symbolisiert die Förderung von sozialen und gesellschaftlichen Projekten. So fließt z.B. der Erlös aus dem Verzicht auf das Pfandgeld für die Trinkbecher im Stadion in ein Projekt in Afrika. Oder die Sponsoren zahlen beim Laternenumzug am 11.11., ausgehend von der Oper bis hin zur Arena, pro teilnehmendem Kind 2 € für einen guten Zweck… Sehr professionelles und vor allem nachhaltig soziales Engagement! (Tu Gutes und sprich darüber!)
Oliver Rickhof, Chef einer super funktionierenden Online-Redaktion - wir konnten uns directement von der Schnelligkeit der Homepagearbeit überzeugen - bestach durch seine „polyglotte“ Eloquenz und sein Know-How in den so genannten Neuen Medien. Er erzählte ein wenig über die redaktionelle Arbeit, dergestalt, dass es in dieser emotionalen Branche um eine besondere Form der Berichterstattung geht wie dem Live-Ticker während der Spiele oder dem Spielbericht, der während des Spiels geschrieben und danach rasch fertig und auf die Homepage gestellt wird. Oder es werden live and direct via i-Phone und anderer modernster Technik Berichte über die Trainingslager geliefert. Denn das Private, das Besondere, das, was zwischen den Spielen geschieht und was den umjubelten Star ein wenig greifbarer macht und näher bringt, ist ja das, was der wahre Fan wissen will. Auch die mobilen Internetseiten für i- und Smart-Phones werden in der Online-Redaktion gepflegt. Die sitzt übrigens inmitten aller anderen Abteilungen des Hauses Hannover 96, sodass alles direkt in diesen einen Kanal fließt, der dann die Informationen an entsprechender Stelle platziert. Des Weiteren zeigte uns Oliver Rickhof den Unterschied zu vormals WEB 1.0 zu WEB 2.0 auf. Bei ersterem wurden einkanalige Informationen gestreut, das zweite hingegen legt den Focus auf die Internet-Gemeinschaft: jeder User kann mit dem Verein in Kontakt treten. Und, da man sehr schnell in diese Interaktion treten will und muss in diesen schnelllebigen Zeiten, kommen die so genannten Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter und Konsorten auf’s Tapet der Homepage. Demzufolge baut sich diese auf in Emotion, Information und Interaktion. Um zum letzten Punkt zu kommen, scrollt man auf der offiziellen Webseite von Hannover 96 nach unten und landet somit auf direktem Weg bei Facebook, Twitter und U-Tube, den drei bedeutendsten sozialen Social Media Kanälen derzeit.
Übrigens sehr aktuell und stellvertretend für diese chaotischen Zeiten. Aktuelles, besser Brandaktuelles, bietet Hannover 96 durch die Pressekonferenzen, die 2-3 Tage vor und direkt nach dem Spiel, nach einem Transfer oder bei anderen besonderen Gelegenheiten, z.B. zu Beginn der Saison, stattfinden. Matthias Limbach von der Fachakademie Dr. Buhmann Schule löste nun Oliver Rickhof ab, um die Schüler auf die immer näher rückende Schülerpressekonferenz vorzubereiten.
In einem regen Gespräch wurden Fragen wie:
gestellt. Und Antworten gegeben wie:
Antonia Hillberg und Marita Eickmeyer // Zur Fotogalerie
Nach so viel Theorie, die uns allen jedoch nicht langweilig wurde, bietet Matthias Limbach nun den Schülerreportern Gelegenheit, die vorbereiteten Fragen zu stellen. Schnell war klar, alle hatten ihre Hausaufgaben gemacht. Somit konnte die Schülerpressekonferenz beginnen. Nun wurden die Kameras aufgebaut, denn die PKs werden archiviert und die Spieler, Moritz Stoppelkamp und Konstantin Rausch, wie auch der Moderator Alex Jacob nahmen hinter den Mikros Platz, um sich den Fragen zu stellen. Es wurde nach den Berufswünschen der Spieler gefragt und „Stoppel“, der mit seinem eigenen Humor bestach, meinte, er wolle Jacobs Nachfolger werden, wenn es mit der Spielerkarriere vorbei sei. Dass er Verantwortung übernehmen kann, beweist er zur Zeit als Kassenwart. Gemäß eines Strafenkatalogs notiert „Stoppel“ die Sündigen, um somit für Disziplin und Ordnung im Kader zu sorgen. Ihre Freizeit gestalten sie mit Kinobesuchen, Essen gehen, Filme gucken, vor allem aber wohl Playstation spielen. Und gern wohl auch gemeinsam. Schön, die Freundschaft zwischen den beiden jungen Spielern zu erleben! Schlag auf Schlag ging es weiter:
Das erste. So beide. Das erste Bundesligaspiel, bei dem wir aufgelaufen sind, werden wir nicht vergessen. Und wir, die wir einige Stunden bei unserem Haus- und Hofverein verbracht haben? Wir werden unsere erste Medientagung nicht vergessen, die in einem gemeinsamen Photo aller Teilnehmenden auf der PK-Bühne ihren Abschluss fand.
Marita Eickmeyer, Robert-Bosch-Gesamtschule |






Es gilt natürlich, diese sozialen Netzwerke zu eigenem Zweck zu nutzen. So hat man via Facebook z.B. die Entscheidung über ein neu einzuführendes T-Shirt von den Fans fällen lassen oder man hat einen Wettbewerb ausgerufen: Auf Nach Europa! Schickt, was euch mit Europa verbindet. Gewonnen hat ein Bild von Ines Schiermann aus Hannovers Oststadt, „Crazy about Europe“ (s. Bild links).


